Die Grundlagen

Ganz wichtig zu betonen ist, dass jede Struktur, die du lernen wirst, als positiv zu bewerten ist. Es macht keinen Sinn, Menschen in Schubladen zu stecken und eine Struktur als „vorteilhaft“ und die andere als einen „Makel“ zu sehen. Wir sind alle einzigartig, voller besonderer Stärken und Eigenschaften, und du bekommst nun das Werkzeug, dich selbst und andere besser zu verstehen. Das wichtigste Ziel, welches du mit dem Absolvieren des Kurses kontinuierlich verfolgst, ist mehr Verständnis gegenüber dir selbst und deinen Mitmenschen.

Der Kurs wird dich mehr und mehr anregen, das Verhalten von dir selbst und anderen zu hinterfragen und herauszufinden, wie du angespannte Situationen so verändern kannst, dass alle Beteiligten eine schönere Erfahrung machen können.

Also, denk immer daran: Jede Struktur im Gesicht zeigt eine besondere Stärke des Menschen, der gerade vor dir steht. Wir sind alle einzigartig und das Ziel des gesamten Kurses ist es, dir mehr Verständnis für dich und andere zu verschaffen.

Vielleicht hast du schon von „menschlichen Lügendetektoren“ gehört, die anhand einer winzigen Veränderung im Gesicht einen Lügner enttarnen können. Beispielsweise baut die bekannte Serie „Lie to Me“ auf diesem Konzept auf. Hier zeigt sich der Unterschied zur Physiognomie: Wir beurteilen die statischen Strukturen des Gesichts und achten überhaupt nicht auf die Mimik. Wir analysieren jene Merkmale, die immer sichtbar sind, wie eben die Augen, die Lippen, das Kinn, die Stirn und noch viele mehr.

Außerdem muss gesagt werden, dass dieses Wissen bereits uralt ist - die alten Ägypter haben ihre Hohepriester bereits anhand der Gesichtsstrukturen eingesetzt. Nun ist es an uns, dieses Wissen wieder zu beleben, um unser aller Leben schöner und harmonischer zu gestalten.

Die Strukturen beeinflussen das Verhalten und können sich auch ändern, wenn du beispielsweise an die Pubertät denkst. Die Verhaltensweisen ändern sich in der Pubertät, weil sich hier auch die Gesichtszüge elementar verändern können. Babies haben alle sehr ähnliche Strukturen, da sie ja alles erst Schritt für Schritt erlernen müssen. Nach der Pubertät gibt es dann Menschen, die immer noch am Schritt-für-Schritt-Muster festhalten und auch jene, die mehr auf Resultate und Ergebnisse achten. Dieses Struktur ist beispielsweise die Stirn, aber dazu später mehr.

Zusätzlich ist wichtig, dass Strukturen einander schwächen und verstärken können. Auf diesen Aspekt wird während des Kurses immer wieder eingegangen. Deswegen ist es so wichtig, immer das gesamte Gesicht als ein Gesamtkunstwerk zu betrachten und sich beispielsweise nicht nur auf die Augen oder die Lippen zu fixieren. Somit kann es sein, dass eine Person in einem Punkt ganz extrem agiert, da zwei oder drei Strukturen dieselbe Eigenschaft in ihm hervorrufen. Im Gegenteil dazu ist es natürlich auch möglich, dass zwei starke Strukturen, welche aber in die entgegengesetzte Richtung weisen, sich aufheben und der Mensch sich somit in einer Mittelposition befindet.

Im Kurs werden natürlich immer die Extrembeispiele erläutert, da man diese am besten wahrnehmen kann. Zusätzlich gibt es dann noch viele Menschen, die hier genau zwischen den beiden Polen liegen - diese verstehen auch immer beide Seiten und sind flexibler beim Einsetzen dieser Stärke, da sie beide Seiten der Medaille verstehen können.

Grundsätzlich ist es so, dass beide Körperhälften einem Bereich zugeordnet sind. Links vom jeweiligen Menschen aus gesehen ist die private Seite, rechts ist die berufliche Seite. Wenn du also gegenüber eines Menschen stehst, ist seine linke Seite zu deiner Rechten und umgekehrt.

Grundlagen 1.pdf
Grundlagen 2.pdf